Pfingsten für Kinder

Eine Geschichte, ein Link und eine Bastel-Idee

Pfingsten bei den Jüngern – zum Vorlesen oder selber Lesen:

Die Jünger von Jesus saßen zusammen, drinnen, die Türen zu und hatten Angst.
Ein doofes Gefühl, das wir alle kennen.

So saßen die Jünger da. Sie wussten nicht weiter. Jesus war weg. Schon so lange. Er war gestorben. Und er war auferstanden. Er war im Himmel. Aber er hatte nicht so genau gesagt, wie es weiter gehen sollte. Oder sie hatten es nicht verstanden.

Da saßen sie nun und warteten und wussten selber nicht so genau worauf.
Auf einmal war alles anders. Von einer Minute auf die andere, wie aus heiterem Himmel. Die Angst war wie weggeblasen. Sie stürmten ins Freie und erzählten es allen, ob die es hören wollten oder nicht: Von Jesus, war er getan hatte, wie er den Leuten geholfen hatte, dass er wirklich auferstanden war und dass alle es wissen sollten. Wo Jesus war, da war Gott. Er veränderte die Menschen, er machte das Gute sichtbar.

So sollte es weitergehen, auch ohne Jesus. Die Jünger waren ja da und sie würden es weitersagen und weiterfeiern. Später hat man sich erzählt, da war ein Brausen wie ein Sturm.

Aber das Wichtigste konnte man nicht sehen:
Sie hatten auf einmal keine Angst mehr und wussten genau, was zu tun war.
Sie fingen einfach an. Man konnte kaum glauben, dass es dieselben Menschen waren. Das, was die Jünger so verändert hat, nennt man den Heiligen Geist:
Kraft von Gott, das Richtige zu sagen; Mut von Gott, das Richtige zu tun.
Deswegen nennt man Pfingsten auch den Geburtstag der Kirche. Da ging es los.
Stellt euch vor, die Jünger waren da geblieben, wo sie waren: Ein verschüchterte Gruppe Menschen, die den Kopf hängen ließen und die Türen ängstlich verschlossen hielten. Dann wäre es mit der Kirche nichts geworden.

Aber Gott hat gewusst, dass die Jünger von selber das nicht schaffen würden.
Er hat ihnen geholfen und ihnen seinen Geist geschenkt.

Und hier erklärt logo! das Pfingstfest für Kinder.

 


Eine Idee zum Basteln

Ihr benötigt einen Bierdeckel oder ein rundes Stück Pappe, Krepp- oder Geschenkbänder in mehreren Farben, ein Stück Schnur, einen Locher und eine Schere.

Macht mit dem Locher 6 Löcher in den Bierdeckel. Lasst Euch dabei vielleicht helfen. Zwei Löcher stanzt Ihr einander gegenüber am Rand. Neben eines der beiden macht auf jeder Seite zwei weitere Löcher, so dass fünf Löcher nebeneinanderliegen. Wenn Ihr möchtet, bemalt den Bierdeckel. Schneidet Euch etwa 80cm lange und 2-3cm breite Streifen aus dem Krepp oder nehmt etwa 80cm lange Geschenkbänder. Zieht sie durch je eins der fünf Löcher und knotet sie fest. Die Schnur fädelt Ihr durch das gegenüberliegende Loch und knotet sie zusammen, sie ist die Halterung. Fertig ist das Windspiel.
Ihr könnt damit laufen, es herumwirbeln und beobachten, wie die Bänder im Wind
tanzen. Ihr könnt es auch aufhängen und sehen, was der Wind damit macht.

Wenn Ihr gebastelt habt, macht doch ein Foto davon und stellt es in die KiGo-Gruppe oder schickt es mir: Birgit.Bredereke@evlka.de

Eure Pastorin Birgit Bredereke