Zum Sonntag

Zum 30.8.'26

Wenn einer unter die Räuber fällt,
und alle bleiben gleichgültig,
ist der eine sicher bitter enttäuscht,
ängstlich und richtig wütend.
Und wer weiß, was dann passiert.
Jede und jeder ist bedroht
von Räubern aller Art.
Es kann schnell gehen.
Wenn das Leben dem einen übel mitspielt,
muss da einfach ein anderer sein,
der den Überfallenen auf seinen Esel lädt,
ihn zum Wirtshaus bringt und notfalls
die Kosten übernimmt.
Damit jeder in Not Geratene
sich ernst genommen fühlt,
und seine Würde gewahrt bleibt.
Denn er ist Gottes Kind.

Guter Gott,
gib uns Augen füreinander,
Geduld und Humor, gemeinsam
die Zukunft zu gestalten.

Gott segne uns, und er behüte uns.