Zum Sonntag

Trinitatis, 31.5.'26

Aller guten Dinge sind drei:
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Ein Versuch, zu sagen, wer Gott ist.
So wie die Blinden einen Elefanten beschreiben,
wenn sie jeder einen anderen Teil
des riesigen Körpers ertasten:
Alles ist richtig, aber nichts ist das Ganze.
Gott ist uns Vater und Mutter,
wir sind verwandt;
wissen, wo wir zu Hause sind.
Gott ist nicht im Himmel geblieben,
er wird Mensch wie wir.
Deswegen versteht Gott uns so gut,
unser Elend und unser Lachen.
Gott ist diese geheimnisvolle Kraft,
Liebe und Vertrauen trotz allem,
so dass wir zusammen der Welt gut tun.

Guter Gott,
du gibst unserem Leben Sinn und Tiefe,
weil Du es teilst.
Lass uns das nie vergessen.
Amen

 

Gott segne uns, und er behüte uns.

Pfingsten, 24./25.5.'26

Wenn die Kirche Geburtstag hat,
lädt sie zum Feiern ein.
Die Türen stehen offen.
Dann kann es passieren,
dass Wildfremde nebeneinander sitzen.
Aber der Kuchen schmeckt allen.
Die gute Laune breitet sich von selber aus.
Und mit ihr der gute Wille,
Geduld und Großzügigkeit,
Neugier und Offenheit.
Was wir können und haben, ist unterschiedlich verteilt.
Wie von selber geben wir wir ab
oder lassen uns einfach beschenken,
das ist überhaupt nicht peinlich.
Jede(r) trägt etwas zum Fest bei,
bunt und vielfältig.
So fühlt sich der Heilige Geist an.

Guter Gott,
lehre uns zu feiern - das ist die beste Gelegenheit, andere
Gotteskinder kennenzulernen - und gib Anlässe dazu.
Amen.

Gott segne uns, und er behüte uns.