Zum Sonntag

Zum 27.9.'26

"Wie immer" ist völlig
untypisch für uns Menschen: 
Von klein auf sind wir neugierig; 
später stöhnen wir über den tristen Alltag: 
Einfach mal was anderes machen! 
Die meisten reisen gern - 
voller Lust auf Neues und Fremdes. 
Dann müsste es doch auch Spaß machen, 
sich anders fortzubewegen als sonst immer. 
Nicht nur, weil Benzin gerade so teuer ist. 
Ehe wir mit dem Klima die ganze Welt an die Wand fahren, 
sollten wir überlegen, wie es anders geht. Besser. 
Bewegung ist gesund, auch für den Geist. 
Gott ist das beste Beispiel: 
Er hat nach dem Ersten
sogar ein Neues Testament gemacht. 
Was eben gerade dran war. 

Guter Gott, 
gib uns Weite, Freiheit und Vertrauen - 
der Weg geht nur weiter, wenn wir uns bewegen. 

Gott segne uns und er behüte uns.

 

Zum 20.9.26

Dank der Erntefeste
staunen wir jedenfalls einmal im Jahr,
wie gut wir es haben: Kühlschrank und Teller sind voll.
Danke, Gott! Und danke den Profis, die dafür arbeiten -
mit Risiko, ungewöhnlichen Arbeitszeiten
und meistens viel Idealismus.
Genau das ist nötig, um diese Erde so 
bebauen und bewahren, 
dass sie den Hunger ihrer Menschen stillt. 
Staunen kurbelt die Gedanken an: 
Ich habe all' das Gute genau so wenig 
verdient, wie jede(r) andere. 
Aber jede(r) andere braucht es genau so dringend. 
Gleichheit und Gerechtigkeit 
sollten selbstverständlich sein. 
Wie gut, dass es Erntefeste gibt -
und Spaß machen sie auch noch. 

 
Guter Gott,
lass uns über den Tellerrand hinaus blicken: 
Wir sind ein Teil dieser Welt - hilf uns dazu beizutragen, 
dass sie so gut wird, wie du sie geschaffen hast. 
 
Gott segne uns, und er behüte uns.